Seit ein Paar Tagen gilt die Maskenpflicht nun. Jeder ist verpflichtet in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen. Sinn dahinter ist, den anderen, also mein Gegenüber vor einer Infektion mit Corona zu schützen. Das funktioniert also auch nur, wenn wirklich alle eine Maske tragen. Und so werden zur Zeit in vielen Haushalten Masken genäht.

In Erwartung, dass es eine Maskenpflicht geben würde, begannen die Frauen der Nähstube des Arbeitskreis Weiler Flüchtlingshilfe schon zeitig zu planen und Masken zu nähen, um genügend Masken für die Geflüchteten und unsere Mitarbeiter zur Verfügung zu haben.

Inzwischen ist allgemeiner Bedarf angemeldet. Für beide Apotheken dürfen wir Masken nähen für die Kundschaft dort. Die Masken werden gerne genommen und wir erhalten dafür eine Spende für unsere unterstützende Arbeit mit den Flüchtlingen.

Im Gespräch mit Frau Hamacher in der Flora Apotheke erfahre ich, dass noch viel mehr Menschen  Masken nähen und den Erlös für die Flüchtlingshilfe und Bedürftige spenden, darunter auch zwölfjährige Schülerinnen. Vielen Herzlichen Dank dafür.

Da zur Zeit nicht gemeinsam in der Nähstube genäht werden darf, nähen acht Frauen jeweils zuhause, es sind einige gute Näherinnen aus Syrien und Afghanistan dabei.

Nähmaschinen, Stoff, Nähgarn, Hosengummi und einiges mehr bekam jede nach Hause, und so können in der Woche viele Masken genäht und über die beiden Apotheken im Ort verteilt werden.

Damit wollen sie Danke sagen. Danke für die neue Heimat, die sie hier in Weil gefunden haben. Und sie möchten allen gegenüber Solidarität zeigen.

Leider gibt es Materialschwierigkeiten. Es fehlt einfacher Hosengummi für die Masken.  Wenn Sie welchen übrig haben und gerne abgeben möchten, melden sie sich bitte bei Gerlinde Hiller unter der Telefonnummer 07157/61257 bzw. 535980  Für Ihre Hilfe danken wir Ihnen.

Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben, besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage unter www.weiler-fluechtlingshilfe.de